Unabhängiges Nachschlagewerk zur Technik für ältere Angehörige. Wir sind keine Bank, kein Mobilfunkanbieter und kein Kundendienst; mit der früheren Website unter dieser Domain haben wir nichts zu tun.
Hilfsmittel
Hilfsmittel
Damit ein älterer Mensch entspannt mit dem Smartphone umgehen kann, braucht es keine teuren Hilfsmittel. Viel wichtiger sind einfache Dinge: ein Zettel mit einer verständlichen Anleitung, ein fester Platz, an dem das Handy immer lädt, und eine Nummernliste, die nicht mit dem leeren Akku verschwindet. Vieles ist im Smartphone bereits eingebaut, nur eben in den Einstellungen versteckt.
Ein Spickzettel am Kühlschrank ist nicht beleidigt, wenn man ihn zum zehnten Mal liest.
— Aus der Redaktion
So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir beschreiben Arten von Gegenständen und eingebauten Funktionen, ohne Marken, Modelle oder Geschäfte zu nennen. Geeignet ist jede funktionierende Variante, mit der Ihr Angehöriger gut zurechtkommt.
Was nützlich ist
Eine kleine Ausstattung, mit der die Hilfe aus der Ferne für beide Seiten leichter wird.
Spickzettel für den Kühlschrank
Kurze Schritte in großer Schrift: wie man einen Videoanruf annimmt, wie man lauter stellt, wen man anruft, wenn etwas unklar ist. Schreiben Sie in den Worten des Menschen statt in Menübegriffen und aktualisieren Sie den Zettel nach jeder neuen Einstellung.
Ein stabiler Ständer macht beim Videoanruf die Hände frei und erspart Gespräche, bei denen man nur die Zimmerdecke sieht. Stellen Sie ihn dorthin, wo gutes Licht ist und eine Steckdose in der Nähe.
Ein fester Ladeplatz neben dem Bett oder dem Lieblingssessel erledigt die Hälfte der Klagen über „das Handy ist schon wieder leer“. Das Kabel sollte ohne Spannung bis zum Kopfkissen reichen und das Smartphone auf einer festen Unterlage liegen.
Der große Bildschirm eines Tablets eignet sich gut für Gespräche mit der Familie, zum Anschauen von Fotos und zum Lesen. Man muss es nicht mitnehmen, also kann es fest an einem Platz stehen – mit großen Symbolen und möglichst wenigen Apps.
Die Nummern der Familie, der Nachbarn, der Hausarztpraxis und der Bank von der Kartenrückseite, von Hand notiert. So eine Liste hilft, wenn das Handy leer, verloren oder plötzlich nach einem Passwort fragt.
In den Einstellungen der meisten Smartphones gibt es einen Bereich mit größerer Schrift, Bildschirmlupe, Vorlesefunktion und vereinfachtem Modus. Schauen Sie gemeinsam hinein: Oft ist das Nötige schon da und es muss nichts installiert werden.
Praktische Anleitungen: große Schrift und ein übersichtlicher Startbildschirm, Kurzwahl für die Familie, Videoanrufe, Fotos und Passwörter. Dazu der Beitragskatalog.
Smartphone, Tablet oder Computer; Hilfe vor Ort, am Telefon oder per Bildschirmfreigabe; Spickzettel, Video oder Sprachnachricht – was wann besser passt.
Kein Ton, Schrift zu klein, ein Symbol verschwunden, Passwort vergessen, Videoanruf lässt sich nicht annehmen – und was tun, wenn ein Angehöriger panisch anruft.
Anrufe angeblich „von der Bank“, Nachrichten über „Gutschriften“ und „Geschenke“, Bitten um einen Code oder eine App – wie Sie das erkennen und richtig reagieren.
Quellen
Hilfeseiten von Smartphone-Herstellern zu Bedienungshilfen (allgemein zusammengefasst)
Sicherheitshinweise von Banken (allgemein zusammengefasst)
Eigene redaktionelle Beiträge des Nachschlagewerks
Wir schreiben bewusst allgemein und geben den redaktionellen Kenntnisstand zum angegebenen Datum wieder. Die Menüs von Smartphones und Tablets ändern sich von Version zu Version – die genauen Bezeichnungen finden Sie in den Einstellungen Ihres Geräts. Bei Fragen zu Konto und Karte wenden Sie sich bitte über die offizielle Nummer an Ihre Bank.